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Mann hilft Frau weiter zu machen
Bist du bereit, den Preis für deine Entscheidung zu bezahlen?

• Du möchtest endlich dein eigenes Buch schreiben? Bist du bereit, täglich 5 Stunden an deinem Schreibtisch zu sitzen?
• Du möchtest am Strand mit einem Waschbrettbauch glänzen? Bist du bereit 5 Stunden die Woche Gewichte zu stemmen?
• Du willst als freischaffenden Künstler*in arbeiten? Bist Du bereit, zigmal für deine Kunst zerrissen zu werden und lange Zeit nichts zu verdienen?
• Du möchtest eine internationale Karriere machen? Bist du bereit, ständig um die Welt zu fliegen und auf einen festen Freundeskreis und Familie zu verzichten?

Vielleicht denkst du noch mal darüber nach, ob der Preis angemessen ist, den du für das Erreichen deiner Ziele zahlen musst.

Einen Preis zahlst du immer

Das fällt oft erst bewusst auf, wenn du eine schwierige Entscheidung treffen musst oder wenn du dir ein großes Ziel setzt. In solchen Situationen werden wir mit der Frage konfrontiert: Bin ich wirklich bereit, den Preis für dieses Ziel oder diese Entscheidung zu zahlen?

Bei mir stand Ende letzten Jahres so eine große Entscheidung an: Will ich gemütlich (aber allein) im Allgäu wohnen bleiben oder ein riesiges Hotel-Projekt zusammen mit meiner Tochter in Angriff nehmen.

Diese Fragen waren hilfreich:

  • Bin ich bereit, ein finanzielles Risiko einzugehen?
  • Bin ich bereit, meiner 24-jährigen Tochter den Vortritt in der Führung zu überlassen?
  • Bin ich bereit, einen Großteil meiner bisherigen Jobs zurückzustellen?
  • Bin ich bereit, noch mal (in meinem Alter) ein neues Projekt zu beginnen?

Egal ob groß oder klein

Du zahlst nicht nur einen Preis, wenn du dir große Ziele setzt oder bewusste Entscheidungen triffst. Du zahlst diesen Preis auch bei alltäglichen Entscheidungen – oft, ohne viel darüber nachzudenken und zu meckern.

Auch in längst eingerichteten Lebenssituationen, zahlst du immer einen Preis dafür, dass du dieses Leben so führst. Oftmals sehen wir ihn nur nicht mehr oder blenden ihn aus. Zum Beispiel wenn du einen sicheren Job hast, der dir aber überhaupt keinen Spaß macht. „Na ja, das ist doch okay, Arbeit kann ja nicht immer Spaß machen“.  Der Preis könnte dann Frust, Langeweile, Unzufriedenheit und Verschwendung deiner Lebenszeit sein.

Du zahlst also ständig einen Preis – zu jeder Zeit. Und ja, sogar für die guten Dinge.

Erste wertvolle Erkenntnis

Das Leben ist kein Schlotzer – aus dem schwäbischen Wörterbuch: Lutscher, Weintrinker wie Viertelesschlotzer – zumindest nicht immer. Ist zwar süß und schmeckt herrlich, aber zu viel Zucker, schlechte Zähne und dann vermutlich ein Zahnarztbesuch. Aua.

Nehmen wir mal an, du suchst dir bewusst aus, ein Star zu sein, könnte das passieren:

  • Vielleicht würden mich ständig Menschen um Geld bitten.
  • Vielleicht wüsste ich nie mehr, wer mich wirklich liebt und wer nur mein Geld will.
  • Vielleicht wäre es irgendwann nur noch langweilig, alles tun oder haben zu können.

Ja, so hat alles eben auch eine Kehrseite, einen Preis. Es ist entspannter, sich das klarzumachen:

Es gibt Licht und Schatten, Schwarz und Weiss

Es ist vollkommen okay, dass es du mal die Negativseite erlebst. Nichts wird immer nur schön und gut sein. Alles wird auch mal eine mühsame und schwere Zeit haben. Auch die guten Dinge.

Dann richten wir unseren Fokus gern mal komplett auf die negativen Seiten. Vielleicht so wie ich in den letzten Wochen:

  • Es sieht nicht gut aus – hoffentlich wird es noch was?
  • Habe ich einen Fehler gemacht?
  • Warum geht es nicht vorwärts?
  • Ist das noch der richtige Weg?
  • Ist es das, was ich wirklich will …?

Aber auch wenn du einen anderen Weg eingeschlagen hättest, wirst du früher oder später mal in ein Tief geraten. Auch hier hättest du irgendwann den Preis für diesen Weg zahlen müssen.

Wenn du dir das bewusst machst, fällt es viel leichter, mit solchen Hürden im Leben umzugehen. Da werden Tage kommen, an denen du verfluchst, was du eigentlich immer wolltest. Das ist vollkommen normal. Denn auch das, was du magst, hat einen Preis.

Zweite wertvolle Erkenntnis

Wenn du dir bewusst machst, dass wirklich alles seinen Preis hat, dann kannst du passendere Entscheidungen treffen.

  • Welchen Preis bin ich bereit zu zahlen?
  • Welchen bin ich nicht bereit zu zahlen?
  • Welchen Preis muss ich hierfür eigentlich zahlen?
  • Und warum?

Manchmal hilft es tatsächlich besser, zu fragen, für was du nicht bereit bist. Das sagt eine Menge darüber aus, welchen Weg du besser einschlagen solltest.

Ein klassisches Beispiel

Willst du gern die nächste Karriereleiter erklimmen oder lieber eine ausgeglichene Arbeit/Privatleben-Zeit für dich erhalten? Bist du dann auch bereit, den Preis zu zahlen und mehr zu arbeiten und deine Freizeit zu opfern? Oder bist du eher bereit, mit weniger Geld auszukommen, bescheidener zu leben und auf beruflichen Aufstieg zu verzichten?

Entweder oder

Alternativ-Fragen können dir einen entscheidenden Hinweis geben, welcher Weg für dich persönlich besser ist. So oder so?

  • Zeitmangel oder Geldmangel?
  • Rackerei oder Perspektivlosigkeit?
  • Unsicherheit oder Langeweile?
  • Beziehung oder das Single-Leben?
  • Vortäuschung oder Scham?
  • und viele weitere …

Nicht vergessen: Einen Preis wirst du so oder so zahlen müssen. Also kannst du dir den Preis aussuchen, den du bereit bist zu zahlen.

Viele Menschen merken auch erst im Tun, dass sie gar nicht bereit sind, den erforderlichen Preis zu zahlen. Stell dir also öfter mal die Fragen:
Wie lautet eigentlich der Preis hierfür?
Und welchen Preis zahle ich lieber?

Den Preis zahlen – irgendwie hört sich das sehr hart an

An die Erkenntnis, dass alles im Leben seinen Preis hat, gewöhne ich mich auch so langsam. Wenn du zu den spontan-emotionalen Menschen gehörst, dann ist das ein hilfreicher Gedanken.

„Oh, wie schön, oh wie spannend, das mache ich!“.

Ich habe mir fest vorgenommen, auch bei meinen Entscheidungen in Zukunft genauer hinzuschauen und besser abzuwägen. Und dann bewusster entscheiden, welchen Preis ich zu zahlen bereit bin und welchen nicht.

Und dann habe ich heute durch meinem eigenen Text noch zusätzlich gelernt: Halte dich nicht zu lange im enttäuschten Tal auf. Da, wo es Licht gibt, existiert auch Schatten und auch das Licht kommt wieder.

Ich freue mich sehr, wenn du ein paar neue Erkenntnisse gewonnen hast oder sich deine bisherigen Einsichten verstärkt haben.

Deine Margit

Solltest du mich für eine Entscheidung brauchen, melde dich gern. Ich bin ein echt guter Sparringspartner.

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