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Dein Projekt scheint unmöglich. Bist du es machst.

Der Titel ist ein bisschen abgewandelt von der Hornbach-Werbung. Die Aussage hat einfach so gut gepasst.
Das ist heute der letzte Newsletter zum Thema: „Endlich ins TUN kommen.“ Nie im Leben dachte ich daran, dass es 16 Artikel werden und so ein großes Thema ist. Nun also – mit ein bisschen Wehmut – der letzte Teil:

Dein Projekt startet nicht, weil du Angst hast zu scheitern

Eine meiner Klientinnen hat die Idee, selbst Käse herzustellen. Sie hat schon geübt, ein Praktikum gemacht und viele Versuche gestartet. Letztendlich ist ihr selbst gemachter Käse richtig gut gelungen. Aber sie fängt nicht mit dem Marketing und dem Verkauf an.

Ihre Gedanken: „Ich brauche noch mehr Übung, vielleicht ist der Käse noch nicht gut genug, vielleicht ist es die falsche Idee, vielleicht kauft niemand. Ich habe auch nicht genug finanzielle Mittel, um zu starten.“

Du lässt deine Idee fallen, weil Menschen sagen, das kannst du nicht schaffen

Meine aller nächsten Verwandten hatten äußerste Bedenken, als wir von unserem Projekt „Landhotel Baumwipfel“ erzählten. Wir würden uns ja nicht auskennen, meine Tochter hat diesen Beruf nicht gelernt, sie soll lieber weiter studieren, und dann auch noch in der Corona-Zeit, was für eine blöde Idee.

Du darfst nicht vergessen, dass Bedenkenträger in erster Linie von ihren eigen Ängsten ausgehen.

Mitten in deinem neuen TUN, denkst du, das wird nichts

So ging es meiner Tochter. Mitten in ihrem Studium gab sie auf. Sie glaubte nicht mehr, dass sie es schafft. Hatte kein Vertrauen mehr zu sich selbst und sah keine Zukunft mehr.

Schon bevor du loslegst, siehst du dein Scheitern schon voraus

Es gibt Menschen, die sehen schon das Scheitern voraus. Die malen sich schon vor dem Start ihren Untergang aus. „Das wird doch nichts, da werde ich scheitern.“

Das sind limitierende Glaubenssätze – bestimmt nicht hilfreich.

Drei gut gemeinte Ratschläge

  1. Wenn Du ein Ziel vor Augen hast und bereit bist zu handeln, besteht immer die Möglichkeit des Scheiterns.
  2. Du weißt allerdings nicht, ob du die Enttäuschung des Scheiterns überhaupt erleben musst? Das kannst Du nicht wissen.
  3. Das Nichtversuchen ist oft eine Art Selbstschutz, um das Scheitern nicht ertragen zu müssen.

Wie gehst Du mit dem Anteil „Angst“ um?

Das „Angstmännle“ in dir. Das ist der Teil, der dich vor Leid und Kummer beschützen will. Das ist seine gute Absicht.

Das ist der Teil in dir, der noch keine konkrete Erfahrung darüber hat, ob du diese eine Situation meisterst oder eben nicht. Der Teil, der noch ungewiss in die Zukunft schaut.

  • Du kannst ihn ausblenden oder dich betäuben.
  • Du kannst resignieren. Das heißt, du probierst gar nicht aus, was wäre, wenn du das Risiko eingehst, irgendetwas zu tun, von dem du träumst.
  • Du kannst Zuschauer bleiben, weil du befürchtest, es könnte noch schlimmer werden als es jetzt schon ist.

Du weißt was passiert, wenn du aufgibst. Jetzt darfst du herausfinden, was passiert, wenn du weitermachst

Auch diese Überschrift ist leicht abgewandelt von der Hornbach-Werbung.

Das kannst du alles tun, um weiterzumachen:

  1. Nimm das kleine, ängstliche Kind in dir liebevoll an die Hand und probiere dich aus. Wage kleine Schritte raus aus deiner gewohnten Welt. Riskiere es, zu scheitern oder zu sehen, dass das, wovor du Angst hast, gar nicht so schlimm ist.
  2. Sie liebevoll mit deinem „Angstmännle“. Die Angst darf da sein. Du bleibst offen und fühlst die Dinge, ohne ihnen eine Geschichte zu geben. Du entwächst langsam deiner Komfortzone und machst neue Erfahrungen, die dir ermöglichen, deine Kraft zu spüren und Selbstwirksamkeit zu entwickeln.
  3. Einfach machen und eventuell zu scheitern ist besser, als sich von dem Gedanken „Ach, ich schaffe das sowieso nicht“ zermürben zu lassen und zu resignieren.
  4. Richtiges Scheitern ist viel gesünder. Du kannst dann einen Wunsch oder Traum wirklich loslassen und damit abschließen, anstatt ihn dein Leben lang weiter zu träumen, ohne es je versucht zu haben. Das Problem ist nämlich: Der Gedanke, was wäre gewesen, wenn, wird dich immer wieder einholen und in dir eine diffuse Unzufriedenheit auslösen.

Machen ist wie wollen – nur krasser (noch mal ausgeliehen von Hornbach)

Was hast Du für Erfahrungen mit dem Thema gemacht?

Ich freue mich, von Dir zu hören oder einen Kommentar zu lesen!

PS: Du möchtest ins Tun kommen und weißt nicht wie? Ich helfe Dir gerne. Hör‘ dir gern meinen Podcast an oder buche ein 1:1 Coaching mit mir.

PPS: Meine nächste Serie geht um Coaching in der NATUR.  Inspiriert durch mein Landhotel – mitten im Wald, überall nur grün und viel Landschaft, finde ich draußen Entspannung, Kraft und Lebendigkeit. Das möchte ich gern weitergeben. Wir dürfen die Natur als Ratgeber und Begleiter entdecken. Wenn wir rausgehen, kommen wir bei uns selbst an.

Es gibt in den nächsten Blogs und im Podcast viele Übungen und Ideen zu diesen Themen: Wo stehe ich im Leben, woraus schöpfe ich Kraft, wo finde ich eine Lösung, was sind meine Werte, wie erreiche ich meine Ziele?

Bist du dabei? Ich freue mich!

Deine Margit

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