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Du hast Angst, sichtbar zu werden – 7 Impulse für mehr Mut

Du hast Angst, sichtbar zu werden – 7 Impulse für mehr Mut

Der Podcast heißt „Eine Reise zu Dir und die Serie „Endlich ins Tun kommen“

Und dabei ist dich zu zeigen, eine der höchsten Herausforderungen für uns Menschen. Wer sich zeigt, macht sich angreifbar.

Den Kopf aus der Herde zu strecken, bedeutet Gefahr. Eine kollektive Angst, die schon Generationen vor uns davor bewahrt hat, die Feuerstelle der Gruppe zu verlassen und von wilden Tieren gefressen zu werden.

Heute ist dein Leben, wenn du dich zeigst, nicht mehr wirklich bedroht. Selbst dann, wenn du dich blamierst und verspottet wirst, wird dir nichts Größeres passieren.

Und doch gibt es Zweifel, innere kritische Stimmen sowie blockierende Glaubenssätze und negative Überzeugungen, die dich nicht ins Tun kommen lassen.

Wo brauchst du Sichtbarkeit?

In diesen Situationen ist es wichtig gesehen und auch gehört zu werden:

  • Wenn du deine Meinung äußerst möchtest
  • Wenn dein Feedback gefragt ist
  • Wenn du eine Frage stellen möchtest
  • Wenn du eine Rede halten sollst
  • Wenn du etwas vorführen möchtest und dabei beobachtet wirst
  • Wenn du im Verkauf stehst und deine Ware und Dienstleistung präsentierst
  • Wenn du dich gern in Social Media zeigen möchtest
  • Wenn du Webinare oder Podcasts halten möchtest

Also eigentlich immer – auch in ganz kleinen alltäglichen Situationen brauchst du Sichtbarkeit.

Was mir alles zum Thema Sichtbarkeit schon passiert ist

Da fallen mir gleich mehrere Geschichten ein:

Ganz schlimm war es beim Golfen – nicht unterwegs auf dem Platz – sondern beim Abschlag. Und da auch nur wenn jemand zugeschaut hat. Da habe ich dann regelmäßig den Ball total versenkt und mich schrecklich blamiert (dachte ich).

Ein Schlüsselerlebnis war mein allererster Auftritt auf einem touristischen Kongress in Köln. Ein offener Workshop und ich auf der Bühne – jeder konnte kommen und gehen und ich habe total den Faden verloren, weil ich ganz durcheinander war, dass Teilnehmer rein und raus gingen. Dann wurde auch noch laut gesprochen und immer wieder eine Meinung eingeworfen. Es war schrecklich – danach wollte ich nie mehr in meinem Leben auf eine Bühne!

Als ich meinen super-selbst-bewussten Mann kennenlernte, war ich voller Bewunderung, dass ein Mensch einfach hinsteht und eine Rede hält. Wow, dachte ich, dass kann ich nie.

Meine Tochter fährt zum Beispiel nicht gern Auto, wenn andere Menschen noch mitfahren – sie könnten sie ja beobachten.

Sie hasste es auch, geschäftlich zu telefonieren. Sie dachte immer, wenn sie etwas fragt, dass sie dumm rüberkommt und dann hat sie es lieber gelassen.

Was gibt es zu tun?

Okay, der erste Schritt ist, dass du dir bewusst wirst, dass es mit deiner Sichtbarkeit so ist wie es ist. Das ist alles völlig in Ordnung (du auch).

Viele Menschen haben ihre Herausforderungen mit dem Gesehen werden. Die einen in dem einen Bereich, die anderen im einem anderen. Für jeden ist es eine Herausforderung rauszugehen und sich zu zeigen. Also sei gnädig mit dir.

Damit du es in Zukunft leichter hast, hier die 7 Impulse für mehr Mut zur Sichtbarkeit:

1. Schau dir die Angst vor der Sichtbarkeit an

Angst ist nicht nur blockierend, sondern hat auch eine gute Seite. Sie schützt uns und hilft dir dabei, herauszufinden was für dich stimmig ist, womit du dich zeigen möchtest.

Ängste sind Hinweisgeber. Wie kleine Lichter beleuchten sie die Bereiche, die wir uns noch einmal etwas genauer anschauen dürfen.

2. Sich der Angst vor der Ablehnung stellen

In der Regel geht es hauptsächlich um Angst vor Ablehnung, andere zu enttäuschen oder nicht mehr gemocht zu werden.

Wenn du nicht ins Tun kommst hat das oft endlose furchtbare Konsequenzen.

Nochmal erstens: Sei gnädig mit dir.

Und zweitens: das eindeutiges Rezept von meiner Tochter: Rede, sprich, komm ins Tun!

Denk nicht sehr lange darüber nach wie und wann und was. Du denkst dir sonst die schlimmsten Szenarien aus, die sowieso nicht passieren.

Du musst nicht perfekt sein! Am Anfang bekommst du vielleicht mal Kritik. Schau dann genau hin, ob und was du verbessern kannst.

3. Das eigene Wachstumstempo anerkennen

Es bringt dir nur Stress, wenn du dich von den ganzen Ratschlägen und Tipps – von all den „Du musst dies. Du musst das. Du musst besser sprechen. Zeig dich doch endlich“ hetzen lässt.

Damit erreichst du nur das Gegenteil. Denn am Ende wirft es dich zurück, wenn du versuchst schneller oder anders zu sein, als es dir entspricht.

Dich zeigen, deine Meinung sagen, hat natürlich auch alles mit Erfahrung und häufigem Üben zu tun. Meine 24- jährige Tochter, die sich gerade mit mir und unserem Hotel selbstständig gemacht hat, meinte dazu: „Ich bin ins kalte Wasser geschmissen worden und bei jedem Telefonat mit den Handwerkern, Kunden und der Bank lerne ich etwas dazu und es wird immer besser.

Akzeptiere dein Tempo, aber bleib dran.

4. Bau dir eine Brücke

2013 gab ich die ersten Webinaren. Da musste ich noch erklären wie so ein Webinar funktioniert. Vor jedem Auftritt hatte ich schreckliches Lampenfieber.

Irgendwann merkte ich, dass es mir Sicherheit gibt, wenn ich mir für die Technik jemand dazu nehme, der mich entlastet und unterstützt. Mit guter Vorbereitung, einer klaren Strategie und einer guten Präsentation wurde es leichter, mich selbst und die Zuschauer durch das Webinar zu führen. So ging es mir auch dieses Jahr mit den ersten Live-Online-Schulungen zusammen mit meinem Kollegen. Zu zweit und mit einem guten roten Faden gelang es mir, immer weniger aufgeregt zu sein. Heute machen mir Webinare Spaß, ich brauche tatsächlich keine technische Unterstützung mehr und ich bin dabei völlig entspannt.

Auch bei Live-Auftritten und jetzt hier im Podcast hat mir dieses Rezept geholfen:

  • Mindestens am Anfang technische Unterstützung
  • Einen roten Faden ausarbeiten
  • Gute Vorbereitung
  • Klare Strategie
  • Gute visuelle Präsentation

Bei dir kann es ein ganz anderes Rezept sein. Schau mal genau hin: Welche Brücke kannst du dir bauen?

5. Das Bedürfnis nach Entfaltung und Wachstum

Vielleicht haben dieses Bedürfnis nicht alle. Neben der Angst vor der Sichtbarkeit besteht bei mir ein Bedürfnis nach Entfaltung oder Wachstum. Sollte das bei dir auch so sein, dann kannst du deinen Fokus auf dieses Bedürfnis lenken und es so als Motor nutzen.

Was möchtest du gern von dir zeigen, was soll gesehen werden, was ist dir wichtig? Dieser Fokus hilft dir dabei, die Angst vor Sichtbarkeit Schritt für Schritt zu überwinden.

6. Erkenne deine Botschaft als wichtig

Du wärst nicht hier und hättest diese Botschaft nicht, wenn sie nicht für irgendwen da draußen wichtig wäre. Solange du deine Stimme nicht erhebst und dich nicht zeigst, hört es keiner.

Wenn du den Nutzen deiner Botschaft für andere Menschen selbst erkennst – oder noch besser spürst, dann kannst du leichter damit rausgehen.

Frage die Menschen danach, wie deine Arbeit ihnen weiterhilft. Es tut gut, das aus dem Mund anderer zu hören.

7. Kopiere niemand, bleib authentisch

Du bist unique, einzigartig und wunderbar.

Ich habe auch viele Jahre geglaubt, wen das wohl interessiert, was ich zu sagen habe? Es gibt viel schlauere Menschen, es wurde doch schon alles gesagt und geschrieben.

Aber mich, Margit Heuser und dich lieber Mensch da draußen, gibt es nur einmal und das was du sagst und wie du es sagst ist einzigartig.

Ich fasse mal die beiden aller-wichtigsten Punkte zusammen:

  • Bring deine Botschaft in die Welt und erobert dir deine eigene Bühne. Schritt für Schritt. Bleib dran und lass dir Zeit damit.
  • Orientiere dich an dem Nutzen für die Menschen um dich herum.

Dann klappt das auch mit der Sichtbarkeit.

Und wenn du dabei Unterstützung brauchst, jederzeit im 1:1 Coaching, Schreib mir gern eine E-Mail: info@margit-heuser.de

 

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